Das ist ein Verbrechen und keine religiöse Tradition!

Durch die Karnevalszeit kommt ein wichtiges Thema kaum in Erscheinung.

Am 6. Februar war der internationale Tag gegen die weibliche Genitalverstümmelung!
Ich danke Arne Gericke dass er das Thema für die Freien Wähler in dem Europäischen Parlament angesprochen hat.
Früher wurde ein „schön Wort“ genommen „die weibliche Beschneidung“, doch es ist nichts anders als eine nicht mehr reparable Genitalienverstümmelung!

Diese Praxis ist in vielen Afrikanischen Ländern bis hin des nahen Osten und Asien häufige, doch mittlerweile kommt diese Praxis auch durch die Vielzahl der Immigranten auch nach Europa.

Es wird in Kindesalter ohne jegliche Betäubung unter größten Schmerzen bei kleinen Mädchen mit nicht sterilisierten Messern oder Glasscherben weitflächig der Genitalbereich abgeschnitten. Die Wunde wird nicht immer vernäht. Viele Mädchen verbluten dabei oder sterben an den Infektionen. Den Opfern werden etwa einen Monat lang die Beine verbunden, damit die Wunde heilt.

Oft wird es unter den Deckmantel der Religion ausgeführt, doch dieses wird bei allen Religionsgruppen durchgeführt.
Der Glauben hat mit dieser Praxis nichts zu tun.
Bei den Christen hat Gott die Frau aus der Rippe des Mannes geformt und es wäre Blasphemie zu sagen das Gott alle Weiblichen Körper fehlerhaft geformt hätte.
Auch der Koran sieht dieses ähnlich, im Sure 95,4 heißt es: „Wahrlich, wir haben den Menschen in bester Form erschaffen.“
Daher ist es keine Religionspraxis, wenn wir die Heilige Schrift oder den Koran zitieren, sondern eine Praxis aus Kulturellen sadistischen Brauch von überwiegend älteren Männern zur Unterdrückung von Generationen und soll die starke Rolle des Mannes untermauert. Da die Frau je nach Beschneidungsform wenig bis keine sexuelle Lust verspürt und häufig beim Sex starke Schmerzen hat und somit sich an den Ehemann binden.

Von uns wird es oft als weitentferntes Problem gesehen und man denkt an Ländern wie Somalia, wo fast 100% der Frauen betroffen sind, aber so weit ist es nicht!
Ein beliebtes Urlaubsland ist Ägypten, dort werden nach einer UNICEF Studie 87% aller Mädchen eine Genitalverstümmlung unterzogen!

In Afrika haben zwar viele Länder Gesetze die dieses Untersagen, doch wird nie eine Strafverfolgung eingeleitet. Diese Gesetze haben nur Symbolischen Wert.
Es muss vielmehr in die Aufklärung passieren und auch Ländern die Finanzielle Unterstützungen minimieren die nur Symbolpolitik betreiben und diese Misshandlungen tolerieren.

Jeder kann dazu beitragen ob er diese Länder unterstützt und einfach seinen Pauschal Club Urlaub genießt, oder Aufklärung und Unterstützung dort leistet in dem er es anspricht oder seine Souvenirs bei den Menschen, die es als Ihr kulturelles Recht sehen, nicht erwerben wird.

Veröffentlicht von

Bernd Kirmes

Bernd Kirmes Freie Wähler

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