Meine politische Heimat liegt in Europa

Ich habe in einer Vorstandsitzung meinen Rücktritt als Landesvorsitzender der FREIE WÄHLER NRW bekanntgegeben und mich noch einmal in ruhe mit den Politischen Inhalten der Partei auseinander gesetzt. Ich musste feststellen dass die angegebenen Inhalte leider oft viel Spielraum offen lassen.

Zudem sehe ich in nationalen Lösungen nur kurzeitige Erholungen, aber keine Lösung für die Zukunft.

Vor allem werden durch Aussagen und Forderungen gegen das was in dem Grundsatzprogramm der Bundesvereinigung steht, das die FW für die Einhaltung und stärkeren Zusammenschluss der EU stehe, gegen gewirkt. Weniger EU – mehr Nationalstaat. Europa ist keine Einbahnstraße, wir können nicht erwarten das alle Länder uns gutgesonnen sind und wir weiter unsere Reisefreiheit ausleben und unsere Exporte weiter so Frei exportieren, aber anderen dieses nicht erlauben.

Natürlich sehe ich das die EU verändert und reformiert werden muss, aber dennoch sehen ich eine Goldene Zukunft nur wenn wir die nationalen Grabenkämpfe ruhen lassen und wir als Europa stärker zusammen rücken.

Ein Europa was mit geschlossener Kraft arbeitet, hat mehr Wirtschaftskraft als die USA oder China, dennoch durch die Uneinigkeit die wir bis heute noch erleben spielen wir in der Weltpolitik nur eine Nebenrolle.

Das letzte Jahr bei den FREIEN WÄHLER hat mir gezeigt, dass meine politische Heimat nicht in dieser Partei liegt. Es ging selten um Themen sondern meisten nur um Posten, finanzielle Vorteile und Selbstdarstellungen und wenn es Themen gab waren die FW nicht einheitlich und arbeiteten gegeneinander (z.B. Thema Cannabis). Zudem waren durch viele Mitglieder immer mehr rechtes Gedankengut eingeschleppt worden.
Ich bin zwar Konservative aber Rechte Ideologie ist meine Politik!

An diesen lähmenden zustand wollte ich nicht weiter ein Teil sein und trat, nach versuchten und gescheiterten Reformversuchen bei den FREIEN WÄHLER NRW, als Landesvorsitzender zurück. Ich klammere mich nicht an Posten, sondern ich will Veränderungen in der deutschen Politik!

Es gründetet sich aus einer Bewegung in ganz Europa eine Partei, die im März ihren deutschen Ableger als Volt Deutschland aufbaut.

Volt versucht als erste europaweite Partei nicht nur Geschichte zu schreiben, sondern will auch die Reformen in der EU. Volt schrieb ein Europaprogramm welches für alle Volt-Parteien der verschiedenen Länder bindend ist und von dort werden nationale Programme angepasst aber ohne dass es im Gegenspruch zu dem Europaprogramm steht.
Dieses halte ich für die beste Möglichkeit und so kann Europa stärker zusammenwachsen, aber nationale Besonderheiten berücksichtigen.

Dieses war mich der Entschluss die Partei nach Volt zu wechseln und diese zu unterstützen!

Ich hoffe dass meine Unterstützer, Freunde, Bekannte und die die auf mich aufmerksam geworden sind, diese Partei ebenfalls Aufmerksamkeit schenken.
Schauen Sie sich an was die überwiegen jungen Visionären auf die Beine gestellt haben.

Hier wird nach gesamt Europäischen Lösungen für die Probleme dieser Zeit gesucht.
Volt ist weder „links“ noch „rechts“! Volt macht Politik aus der Mitte der Gesellschaft und sucht nach Lösungen für das Allgemeinwohl.

Volt steht für eine europäische Asyl Politik und auch eine europäische Absicherungen unserer europäischen Außengrenzen und vielen anderen Themen.
Nur so kann Europa funktionieren und nicht mit vielen unterschiedlichen nationalen Alleingängen.

Weitere Infos auf volteuropa.org oder hier:
https://www.voltdeutschland.org/vision

Veröffentlicht von

Bernd Kirmes

Bernd Kirmes Freie Wähler

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